CDU Goslar regt offenen Ideenwettbewerb für den Innenhof des Kulturmarktplatzes an

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Goslar schlägt die Durchführung eines offenen Ideenwettbewerbs zur zukünftigen Gestaltung und Belebung des Innenhofs des Kulturmarktplatzes (KMP) vor. Ziel ist es, das bislang ungenutzte Potenzial des Innenhofs als Aufenthalts-, Kultur- und Begegnungsraum stärker in den Mittelpunkt zu rücken und gemeinsam mit der Stadtgesellschaft neue Impulse für den Kulturstandort Goslar zu entwickeln und eine weitere Aufwertung des KMP zu erzielen.

Der Vorschlag geht auf einen Besuch des CDU-Seniorenkreises am 25. März 2026 zurück. „Beim Blick aus der Stadtbibliothek in den Innenhof bot sich ein tristes Erscheinungsbild und zugleich entwickelten sich Ideen für eine attraktive Weiterentwicklung.“ berichtet Fraktionschef Norbert Schecke. 

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbeziehen und kreative Ideen aus der Stadtgesellschaft sichtbar machen. Der Innenhof kann ein lebendiger Ort werden – für Kultur, Begegnung und Aufenthaltsqualität“, wünschen sich die CDU-Senioren, so ihr Sprecher Dr. Frank Schober.

Der Wettbewerb soll offen für alle sein: Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Kulturschaffende und weitere Interessierte. Deren gestalterische Visionen, Nutzungs- und Aktivierungsideen sowie kurzfristig realisierbare und finanziell darstellbare Verbesserungen sollen sich hier wiederfinden. Die CDU wünscht sich zudem, dass alle eingereichten Beiträge öffentlich ausgestellt werden – beispielsweise im Kulturmarktplatz oder MachMit!Haus, vielleicht auch online, und eine zu bildende Jury soll gerne in den Umsetzungsprozess eingebunden werden. 

Die CDU legt Wert darauf, dass der Wettbewerb nicht folgenlos bleibt. Mindestens eine Low-Budget-Idee soll kurzfristig umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung die Realisierbarkeit der Beiträge prüfen und die Ergebnisse in einer Dokumentation dem Rat vorstellen.

Das am 16. April 2026 im Wirtschaftsausschuss vorgestellte Innenstadtkonzept unterstreicht die Bedeutung attraktiver Aufenthaltsräume in der Innenstadt. Die CDU sieht sich dadurch in ihrem Ansatz bestätigt, hat sie doch bereits in 2024 einen entsprechenden Antrag zur Attraktivierung des Stadtbilds eingereicht. „Und das Innenstadtkonzept landet dann eben nicht so schnell in der Schublade.“ meint Schecke, „was nutzbar ist, sollte auch genutzt werden.“

Die CDU-Fraktion freut sich auf eine breite Beteiligung und viele kreative Impulse aus der Stadtgesellschaft und könnte sich vorstellen, dass das neu gegründete Altstadtforum den Prozess ebenso begleitet.

Norbert Schecke, Dr. Frank Schober (AK Senioren)

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