CDU Ratsfraktion Goslar
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18.08.2019, 15:59 Uhr
Ratsherr Roschanski weist die Kritik gegen die Pläne der Projektentwickler im Fliegerhorst zurück
Pressemitteilung 15.08.2019
 

Jüngst kritisierte der sog. Arbeitskreis Fliegerhorst die Pläne des Investors mit einer Änderung des B-Planes „Fliegerhorst Mitte+West“ in zwei Mischgebietsflächen.

Begründung: Noch mehr Bauflächen ? Fehlendes Grün mit Rad/Gehwegen ?

Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines B-Planes konnte man vor 3 Jahren noch nicht einschätzen, wie wird der Bedarf und die Nachfrage Gewerbe / Wohnen sein. Gerade in letzter Zeit wurde der Investor von vielen Bauwilligen überrannt.Die wahnsinnige Nachfrage an Bauflächen kann derzeit nicht befriedigt werden.

 

Im letzten Jahr wurde daher schon Teil aus „Fliegerhorst Mitte“ umgewandelt in ein allgemeines Wohngebiet mit 20 Bauplätzen. Inzwischen stehen schon 3 Gebäude-Rohbauten und fast alle anderen Grundstücke sind bereits vergeben. Im Baugebiet „Fliegerhorst Ost“ sind nahezu alle 55 Bauplätze vergeben. Selbst die Mietwohnungen in den ersten Blöcken der ehem. Offiziersgebäude sind auch schon komplett vermietet.

 

Sollen denn die Investoren Jahre warten, bis sich irgendwann mal ein Gewerbeinteressent meldet für ein Gewerbegrundstück , fragt sich Claus-E.Roschanski.Nein, jetzt wollen neue Bürger nach Goslar ziehen und hier wohnen. Aber dennoch stehen noch 50.000 qm Gewerbeflächen für Interessenten bei derzeit geringer Nachfrage zur Verfügung.

Es sollen lediglich ca. 9.000 qm Wohnfläche ausgewiesen werden, auch zum Schutz des in unmittelbarer Nähe errichteten neuen Kindergarten,der kurz vor der Eröffnung im Herbst steht.

Die Stadt Goslar kann sich glücklich schätzen,dass Investoren gefunden wurden, die ihre Heimatstadt lieben und schätzen.Es hätte auch niemand gedacht,in so kurzer Zeit eine so schnelle Vermarktung der Flächen mit Gewerbe/Wohnen/ Handel zu erreichen.

Eine riesige Erfolgsgeschichte, so der Ur-Jürgenohler Roschanski.

 

Im Nahversorgungsgebiet Fliegerhorst öffnet im Oktober 2019 endlich der von den Bürgern sehnlichst gewünschte Drogeriemarkt. Das Nahversorgungszentrum mit dem Einzelhandel braucht Menschen, die dort wohnen,leben und vielleicht auch arbeiten.

Von den entstandenen neuen Arbeitsplätzen ganz zu schweigen. Von weiteren Grünflächen und Rad/Verkehrswegen – wie der Arbeitskreis es fordert- können die Märkte nicht existieren. Vielmehr können die neuen Hauseigentümer mehr Grün auf ihren Flächen anlegen ( den Bienen zu Liebe), so Roschanski.

Die Rad + Verkehrswege sind im Ur-B-Plan vorgesehen und werden baldig umgesetzt. Nach Auskunft des Investors soll der Braunsberger Weg als 1. Maßnahme für den Rad-und Fußgängerverkehr demnächst geöffnet werden.

 

Die Investoren haben sich immer vorbildlich verhalten und mit der Politik kommuniziert, was machbar ist und was nicht so gut wäre. Auch wenn die Politik die Planungshoheit hat, trägt immer noch der Investor das Risiko der Vermarktung. Ich stehe voll und ganz hinter den Plänen den Investoren, da sie immer offen mit der Politik umgegangen sind, bestätigt dies Roschanski.

Eine Belehrung des Rates der Stadt Goslar über deren Aufgaben – wie vom Arbeitskreis hingewiesen - bedarf es daher sicher nicht. Jedes Ratsmitglied ist übrigens frei in seiner Entscheidung.

Welche Rolle die SPD -Abteilung Nord im Arbeitskreis spielt, erschließt sich Roschanski nicht, da wir uns im Rat bisher fast alle einig über die Vermarktung im Fliegerhorst waren.

 

Am 28.10.2019 um 18.00 Uhr findet das nächste Bürgergespräch mit den Investoren vom Fliegerhorst in Jürgenohl statt. Auch der sog. Arbeitskreis Fliegerhorst ist dazu recht herzlich eingeladen.

Es besteht dann die Möglichkeit mit den Investoren persönlich zu sprechen und sich auszutauschen, anstatt einen Dialog über die Medien zu führen.

 

 

Claus-E. Roschanski

Ratsherr

aktualisiert von Norbert Schecke, 18.08.2019, 16:04 Uhr