CDU Ratsfraktion Goslar
News
13.04.2016, 13:32 Uhr
CDU Ratsfraktion fordert Parkraumkonzept
Parkraum in der Innenstadt ist zu knapp
Der Parkraum in der Innenstadt ist zu knapp - die CDU-Fraktion beauftragt die Verwaltung daher mit der Erstellung eines neuen Parkraumkonzepts für die Stadt Goslar. 
Dabei sind ebenso die Faktoren Elektromobilität, Barrierefreiheit und Erreichbarkeit von Toiletten einzubeziehen. 
Fraktions-Vize Norbert Schecke und Fraktionsgeschäftsführer Pascal Bothe haben nun einen entsprechenden Antrag formuliert und eingereicht.
Im Rahmen der aktuellen Beratung des Zentrenkonzepts betrachten wir in der gesamten Stadt die Entwicklung des Einzelhandels. Dieser ist in hohem Maße von Parkflächen abhängig. Insbesondere in der Innenstadt bestehen hier Defizite, die durch den Wegfall der oberen Parkpalette Bolzenstraße verstärkt wurden. Darüber hinaus besteht auch in den Bereichen der Altstadt seitens der Anwohner Parkdruck, Pendler im Bereich des Bahnhofs finden oftmals keinen Parkplatz. Hotels können den Gästen nicht immer adäquate Parkflächen anbieten und vorhalten. Hier besteht Handlungsbedarf, der in Teilen bereits erkannt wurde.
Derzeit liegen dem Rat diverse Anträge zur Prüfung von Parkflächen vor (ODEON, Bahnhof, Füllekuhle, Busparkplätze an der Kaiserplatz nach Entwicklung des Pfalzquartiers etc.). 
 
"Eine Betrachtung von Einzelflächen scheint jedoch nicht zielführend. Wir brauchen eine Bewertung der Situation in der gesamten Stadt, um nicht am Bedarf vorbei zu planen“, so Norbert Schecke. Darüber hinaus ist die Situation in den Stadtteilen zu prüfen. 
Es ist daher sinnvoll, in einem ersten Schritt die Bedarfe für die einzelnen Bereiche zu analysieren, um daraus weitere Schlussfolgerungen ziehen zu können. Diese werden in einigen Bereichen zu Neubauten führen, weshalb schon jetzt Finanzierungsmodelle zu betrachten sind:
 
"Uns ist wichtig, dass der städtische Haushalt damit nicht nachhaltig belastet wird. Daher sind Finanzierungsmodelle zu betrachten, wie Bürgerfonds, Parkraum GmbH unter Beteiligung Dritter etc., wie wir es bereits im letzten Jahr einmal für die Hauptschule Kaiserplatz diskutierten“, sagte Finanzausschussmitglied Pascal Bothe.
 
In diesem Rahmen besteht unsererseits die Vorstellung, dass die Verwaltung die diversen Interessengruppen (Kaufmannsgilde, DEHOGA, Anwohner etc.) bereits in die Planungen einer Konzeption einbezieht. Alle Beteiligten müssen im ersten Schritt an einen Tisch!
aktualisiert von Pascal Bothe, 13.04.2016, 13:33 Uhr