CDU Ratsfraktion Goslar
Ratsanträge und -anfragen

Anfrage vom 17.08.2018

Betreff: Verlegung der Substitutionspraxis 

 

Der heutige Standort und die Situation um die Drogen-Substitutionspraxis von Frau Dr. Rose in der Breite Str. 35  ist für Anwohner, Passanten und Touristen nicht länger zumutbar. 

 

Die Entwicklung des Fördergebiets „Östliche Altstadt“ macht es dringend notwendig, dass seitens der  Stadt- und Landkreisverwaltung mit Nachdruck und ohne weiteren Zeitverzug an einer Lösung der Probleme, mit einer für alle Beteiligten (Anwohner, Passanten, Ärztin, Betreuer und Patienten) befriedigenden Lösung, gearbeitet wird.

 

Für die CDU-Ratsfraktion bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

 

Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand ?

 

Welche Voraussetzungen im Interesse aller Beteiligten gilt es zu erfüllen ?

 

Welche städtischen Bereiche sieht die Verwaltung als Standort für eine Substitutionspraxis derzeit als geeignet an ?

 

Mit freundlichem Gruß

 

Carlos Mateo, Norbert Schecke 

für die CDU-Ratsfraktion
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Antrag vom 21.11.2016
Betreff: Kulturentwicklungsplan
 

Beschlussvorschlag:  

Einrichtung / Gestaltung eines „Kunstspaziergangs“ unter Einbeziehung vorhandener und neuer Kunstobjekte im öffentlichen Raum.

Begründung:  

Vielfach befinden sich bereits verschiedenste Kunstwerke auf Straßen, Wegenund Plätzen in der Stadt Goslar. Diese gilt es für Einheimische und Touristen kennenzulernen und neu zu entdecken. Die Stadt Goslar soll daher in Kooperation mit GMG und Sachverständigen (z.B. Kulturinitiative e.V.) einen Kunstspaziergang entwickeln, der die Kunstobjekte in der Stadt miteinander verbindet. Weiter sollen Möglichkeiten zur Ausstellung für weitere Objekte, u.a. von Kaiserringträgern, so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Rahmen von Stadtführungen o.ä. kann so ein weiteres kulturelles und informelles Angebot geschaffen werden, in dem Informationen zum Künstler, seinem Kunstwerk und dem zeitlichen Kontext vermittelt werden. Die Kunst erhält somit einen festen, auch im Stadtbild wahrnehmbaren Platz an exponierten oder markanten Plätze (ggf. auch solchen, die hierdurch eine Aufwertung erfahren) und wird so im Weltkulturerbe dauerhaft (oder auch temporär, z.B. Vitrinen) sichtbar.

Mit freundlichem Gruß 

Sabine Rieckhoff, Norbert Schecke

für die CDU-Fraktion

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Antrag vom 02.11.2016
Betreff: Änderungsantrag zur „Ergänzung des Ausschusses Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung um Lebensraum (im Weltkulturerbe)“
 

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung wird für die Legislaturperiode des Rates ab 2016 ff. um den Begriff „Lebensraum im Weltkulturerbe“ erweitert. 

Begründung:

Die Historische Stadt Goslar ist als Denkmalort und Lebensraum, zwischen Weltkulturerbe und Alltag, für die Nachwelt zu erhalten und für die hier lebenden Menschen weiter zu entwickeln. 

Der bisher schon für Stadtentwicklung zuständige Ausschuss, der bisher auch für die Themen rund um das Welterbe zuständig war, soll sich nun vermehrt um die Belange  „Lebensraum im Welterbe“ kümmern.

Veränderungen der Stadt  sollen nicht allein an den Wünschen der Touristen und Gästen orientiert sein, sondern sich ins besondere um die Bedürfnisse der Goslarer Bürger richten. 

Die Themen, die das geschichtliche und kulturelle Erbe der Weltkulturerbe-Stadt Goslar betreffen sind im Kulturausschuss sinnvoll und richtig angesiedelt.

 

Sozialorientierte Konzepte der Stadtentwicklung in der Welterbe-Stadt, sollen aber im „Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Lebensraum im Welterbe“ vorrangig behandelt werden.

Ziel ist, die Stadt Goslar mit ihren kulturellen und historischen Potentialen durch sensible und behutsame Neuordnung als Wohn- und Arbeitsort zu erhalten und modern weiter zu entwickeln 

Wichtige Stichworte sind:

Nachhaltige, regenerierbare Energien in der Altstadt nutzen; Ökologische Wärmedämmung und Fassadengestaltung; wirtschaftliche Aktivitäten zur fußläufigen Selbstversorgung in der Innenstadt; Radwege; Barrierefreiheit für Rollstühle, Rollatoren aber auch für Kinderwagen; Parkraum; Grünanlagen und Spielplätze; etc.

Im ISEK 2015 wird vielfach auch auf die Gestaltung von Lebensraum hingewiesen, wir möchten neben der Stadtentwicklung im planerischen Bereich die Entwicklung des Lebensraums ausdrücklich und gerade im Weltkulturerbe für unsere Bürger attraktiver gestalten um zukunftsorientiert ein Leben und Wohnen in der Innenstadt zu sichern. 

Carlos Mateo, Norbert Schecke

für die CDU-Fraktion