
Kaiserpfalzquartier: „Starke Haltung, großes Geschenk, klarer Handlungsauftrag.“
Die jüngste Erklärung von Herrn Hans-Joachim Tessner zeugt von bemerkenswerter Größe und Verantwortungsbewusstsein. Trotz der teils scharfen Kritik an seiner Person und Familie stellt er das Wohl der Stadt Goslar über persönliche Befindlichkeiten und bekräftigt seine Verbundenheit mit unserer Stadt durch sein großzügiges finanzielles Engagement.
Und wenn man Tessners Aussagen folgt, hat das Werben und Festhalten der bisherigen Unterstützer an der Quartiersentwicklung bei ihm und seiner Familie die gebührende Wertschätzung in persönlicher Form erzielt, die nun mit diesem Signal für Goslar das Startzeichen sein muss, zügig und nachdrücklich ein tragfähiges und mehrheitsfähiges Projekt für unsere Stadtgesellschaft zu errichten.
Mit seinem Angebot widerlegt Herr Tessner zugleich kritische Stimmen, die das Finanzierungsvolumen im Zusammenhang mit Kaiserworth und Brusttuch infrage gestellt haben. „Sein Wirken als Ehrenbürger unterstreicht einmal mehr, dass Goslar für ihn nicht nur ein Ort, sondern ein Herzensanliegen ist.“ spiegelt CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Schecke erste Reaktionen seiner Fraktionsmitglieder wider.
Gleichzeitig verweist Herr Tessner mit Nachdruck auf die nun bei der Stadtspitze liegende Verantwortung für die Weiterentwicklung des Kaiserpfalzquartiers – ein Schritt, den auch die CDU bereits gefordert hat. Um es salopp zu formulieren: „Frau Oberbürgermeisterin, bitte übernehmen Sie den klaren Handlungsauftrag mit höchster Priorität.“ meint dazu CDU-Stadtverbandsvorsitzender Mario Hoffmeister und verweist auf Tessners Aussagen zur positiven Wirkung für Wirtschaft, Fremdenverkehr und Bürgerschaft und CDU-Kreisvorsitzender Ralph Bogisch weist daraufhin, „dass die Handreichung Tessners in Richtung seiner Kritiker ein starkes Zeichen ist.“
Schecke abschließend: „Wir können festhalten: Es liegt nun an uns – an der Stadt, an der Politik, an der Bürgerschaft –, diese historische Chance zu ergreifen und das Kaiserpfalzquartier doch noch zu einem Leuchtturmprojekt zu machen. Ein Projekt und ein Gönner, um das und um den uns andere Städte beneiden.“
Norbert Schecke, Mario Hoffmeister, Ralph Bogisch