CDU zeigt sich betroffen über Rückzug der Deutsche GigaNetz GmbH

Die Ankündigung der Deutsche GigaNetz GmbH, ihre ursprünglich geplanten Ausbauaktivitäten für Glasfaseranschlüsse in Goslar zurückzustellen, stößt bei der CDU-Ratsfraktion auf großes Bedauern. Damit entfällt ein wesentlicher Teil des eigenwirtschaftlichen Ausbaus, der rund 16.600 Haushalte und Unternehmen hätte versorgen sollen.  

„Für die Stadt bedeutet diese Entscheidung eine Verzögerung beim flächendeckenden Glasfaserausbau, der für die digitale Zukunftsfähigkeit von zentraler Bedeutung ist“, erklärt Fraktionsgeschäftsführer Dr. Pascal Bothe.  

Die CDU fragt nun bei der Verwaltung an, wie mit dem wichtigen Thema weiter umzugehen ist. Gleichzeitig will die Fraktion erfahren, ob weiterhin Gespräche mit der Deutsche GigaNetz GmbH geführt werden, um mögliche Perspektiven für eine spätere Wiederaufnahme der Arbeiten zu klären. Zudem interessiert sie, ob die Verwaltung den Austausch mit alternativen Anbietern intensiviert, um den Ausbau dennoch voranzubringen. Bereits jetzt hat die Deutsche Telekom im Rahmen des Bundesförderprogramms Gigabit mehrere Schulen und öffentliche Einrichtungen im Landkreis Goslar mit Glasfaser erschlossen. „Es geht uns um eine Prüfung von Ausbauoptionen, um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen“, betont Bothe.  

Neben der Kooperation mit Telekommunikationsunternehmen sollen auch Förderprogramme von Bund und Land stärker in den Blick genommen werden, um unterversorgte Gebiete gezielt zu erschließen. Ziel bleibt eine zeitnahe Versorgung mit leistungsfähigen Netzen, die sowohl privaten Haushalten als auch der lokalen Wirtschaft zugutekommt.  

Die CDU bittet daher darum, das Thema Glasfaserausbau auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses zu setzen, damit die weiteren Schritte beraten und konkrete Maßnahmen beschlossen werden können. „Die Stadt Goslar muss den Anspruch haben, den Glasfaserausbau aktiv zu gestalten und die digitale Infrastruktur konsequent auszubauen“, so Bothe.  

Fraktionsvorsitzender Norbert Schecke unterstreicht die Bedeutung des Themas:  

„Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist heute ein entscheidender Standortfaktor – sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen als auch für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Wer hier zurückbleibt, riskiert den Anschluss an die Zukunft zu verlieren.“

Freundliche Grüße

Dr. Pascal Bothe, Norbert Schecke

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