Im Zuge der laufenden Umstrukturierung der touristischen Infrastruktur in Hahnenklee und der bereits erfolgten Verlagerung der Tourist-Information in die zentrale Ortslage ergeben sich neue Perspektiven für die Nutzung des Kurmittelhauses und des Kurhauses. Die CDU-Fraktionen in Stadt- und Ortsrat setzen sich dafür ein, diese Immobilien endlich konsequent und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, „sowohl im Sinne der Bürgerinnen und Bürger als auch zur Stärkung des Tourismusstandorts Hahnenklee.“ führen die Vorsitzenden Dr. Petra Haumann und Norbert Schecke aus.

Das Kurmittelhaus sollte künftig als multifunktionaler Erlebnis- und Begegnungsort für Familien und Kinder ausgestaltet werden. Die bisherigen Überlegungen der Hahnenkleer Tourismus Gesellschaft (HTG) sehen eine Ergänzung des bestehenden Boulderangebots um verschiedene interaktive und kreative Elemente vor, darunter ein Indoor-Abenteuerspielplatz mit Wasserspiel, multimediale Spiele für unterschiedliche Altersgruppen, ein modularer Indoor-Pumptrack, ein Lasertag-Bereich, VR-Erlebnisse sowie eine Kreativwerkstatt mit Spieltischen. Die leerstehenden Flächen im Erdgeschoss bieten hierfür ideale Voraussetzungen in zentraler Lage. „Diese Expertise und Gedanken sollte als Grundlage für eine gute Gesamtkonzeption dienen.“ so Schecke.

„Parallel dazu soll die bisherige Planung für das Kurhaus fortgeführt werden.“ fordert die Hahnenkleer CDU-Ortsratsvorsitzende Dr. Petra Haumann. Neben Gastronomie und einem modernen Veranstaltungssaal sind ein Sportraum im Zwischengeschoss, Büronutzung durch die HTG oder alternative langfristige Nutzungen sowie Co-Working-Spaces denkbar, die auch für Touristen ein Angebot darstellen könnten. Auch die Gestaltung des Konzertgartens mit Wasserspiel und Aufenthaltsqualität sollte Bestandteil der Planungen bleiben. Ein ursprünglich im Kellergeschoss vorgesehener Jugendraum könnte alternativ im Kurmittelhaus untergebracht werden, wo bessere räumliche Bedingungen bestehen.

Ab dem Haushaltsjahr 2027 stehen durch den Wegfall bestehender Zuschüsse und Abschreibungen jährlich rund 308.000 Euro zur Verfügung. Diese Mittel sollen gezielt für die Umsetzung der genannten Maßnahmen verwendet werden. „Die CDU fordert, dass die Verwaltung gemeinsam mit der HTG eine überarbeitete Konzeption erarbeitet, die als Grundlage für die strategische Mittelverwendung dient.“ macht CDU-Stadtratsvorsitzender Norbert Schecke deutlich und gibt auch einen Zeitplanung vor: „Eine modulare Umsetzung ab 2027 erscheint realistisch, beginnend mit einer Machbarkeitsprüfung und Konzeptentwicklung im Jahr 2026.“

Die CDU spricht sich zudem für eine Prüfung der Betriebsstruktur aus, bei der die HTG als Betreiber der Einrichtungen fungieren kann – mit Verantwortung für Ticketing, Personal, Marketing und Kooperationen mit lokalen Akteuren. „Ziel ist es, Hahnenklee als lebendigen Ort für Bürgerinnen, Bürger und Gäste nachhaltig zu stärken und die seit Jahren diskutierten Nutzungspotenziale endlich zu realisieren.“ so Haumann und Schecke abschließend.

Freundliche Grüße

Dr. Petra Haumann, Fraktionsvorsitzende Ortsrat Hahnenklee-Bockswiese

Norbert Schecke, Fraktionsvorsitzender Stadtrat Goslar

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